Panorama an der Schwarzwaldhochstraße - vom Sturm Lothar geschaffen
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Tinka


gehört auch zu meinem Leben!

Sie ist kein böser Hund, sondern auf ihre Art genau so ein Problemhund wie Crocky - dass Tinka Menschen und auch die eigene Familie attackiert, ist jedoch der entscheidende Unterschied.

Ich bewundere die Hundehalter, die mit diesen Hunden umgehen können.


 




 

 
29.01.2007 - mein schwärzester Tag als Hundehalter 


Tinka Kurz vor Weihnachten 2006 hat meine Schwester beschlossen, mein Leben wieder in "geregelte" Bahnen zu lenken und hat mir vom Tierheim in Freudenstadt eine Mischlingshündin namens Tinka vorgestellt. Eine sehr temperamentvolle Hündin, nach Aussage des Tierheims mit besten Eigenschaften: Verträglich mit Hunden, Katzen und natürlich mit Menschen – sie ist in einer Familie mit Kindern aufgewachsen...

 

Nach ein paar Spaziergängen waren wir der festen Überzeugung, unseren dritten Hund gefunden zu haben und haben Tinka am 27.12.2006 übernommen. Die ersten Tage waren auch sehr schön. Mit der Eingewöhnung entwickelte Tinka jedoch einen ganz neuen Charakter, den wir bisher noch von keinem unserer Hunde kannten. Sie schnappte nicht nur nach den Unterschenkeln von Radfahrern und verteidigte das Revier gegen Dritte in einer extremen Aggressivität, sondern sie schnappte auch nach der ganzen Familie, wobei ich an letzter Stelle kam.

 

Nach Gipsys Tod waren wir auf alles vorbereitet, nicht aber auf einen Hund, der unsere Zuneigung nicht erwiderte, sondern sie für sich nutzte. Meine Familie litt unter Tinka und ich musste einsehen, dass ich nicht der Hundeexperte war, für den ich mich damals gehalten habe. Es wäre ein langer und steiniger Weg gewesen und vielleicht mit Hilfe eines erfahrenen Hundetrainers, den ich leider erst seit 2008 kenne, hätten wir auch mit Tinka eine positive Zukunft gehabt...

 

Vom Vorbesitzer habe ich erfahren, dass Tinka tagsüber an einer Hundehütte angeleint war und nachts im Keller schlief. Seine "Erklärung" hierfür möchte ich nicht wiederholen. Fakt ist, dass Tinka seit längerem keinen Familienanschluss mehr hatte und irgendwelche Vorfälle die Familie veranlasst haben, Tinka so zu halten und abzugeben.

 

Am 29.01.2007 habe ich etwas getan, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt verurteilte und dass ich nicht für möglich hielt: Ich habe Tinka ins Tierheim zurückgegeben - von Schuldgefühlen geplagt. An diesem Tag ist für mich eine weitere Hundewelt zusammengebrochen!

 

Ich hoffe, Tinka hat einen besseren Platz gefunden mit einen Halter, der mit ihrem Charakter umgehen kann.


 

 

Zum zweiten Mal wurde ich vom Tierheim in Freudenstadt falsch informiert und bitter enttäuscht. Nicht nur, dass die Rückgabe von Vorwürfen geprägt war, meine Beobachtungen und Erfahrungen mit Tinka keinen interessiert hat und Tinka weiterhin als eine (menschen-)liebe Hündin bezeichnet wurde - nachzulesen in der neuerlichen Suchanzeige. Nein, viel schlimmer fand ich die Aussage, ob ich mein Geld wieder zurückbekommen möchte - so, als hätte ich gerade ein Paar Schuhe zurückgegeben.


Ich habe mir lange überlegt, ob ich das Tierheim nennen soll und nennen darf, denn auch dort gibt es viele Hunde und Katzen, die Ihre Hilfe brauchen. Es sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass es im Tierheim in Freudenstadt personelle Wechsel gegeben hat und eine Hundetrainerin die Tierhilfe unterstützt. Sehr negativ sehe ich noch immer die Haltung der Hunde, die nicht wie beispielsweise bei Pro Animale oder der Nothilfe für Polarhunde in Rudeln gehalten werden.

Ich selber habe jedliches Vertrauen in dieses Tierheim verloren.


 

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